Bewässerung · Rechner

Bewässerungs-Kapazitäts-Rechner

Liter pro m² × Klima × Boden × Pflanzentyp. Liefert Wochenbedarf, Bewässerungs-Dauer pro Lauf und geschätzte Saison-Kosten — als Permalink teilbar.

80
2,50 €/m³

Dein Bewässerungs-Plan

1.440 Liter pro Woche

Wasserbedarf18 L/m²/Woche
Empfohlene Frequenz3× pro Woche
Liter pro Gang480 L
Dauer pro Gang60 Min
Saison-Verbrauch (24 Wo)34.6
Wasserkosten Saison86

Stand Mai 2026. Werte sind Richtwerte für mittel-feuchtes Klima Mai-Oktober. Reale Bewässerungs-Dauer hängt vom konkreten System-Output ab — Probelauf mit Becher-Test empfohlen. Wasserpreis ist Schätzwert, dein lokaler Preis steht auf der Wasser-Rechnung.

Befund als Kurzlink — Garten-Forum, Familie, Verkäufer:

Häufige Fragen

Morgens oder abends bewässern — was ist besser?
Morgens zwischen 4 und 8 Uhr ist optimal: Pflanzen nehmen Wasser am stärksten auf, Verdunstung ist minimal, Blätter trocknen tagsüber ab (kein Pilz-Risiko). Abends ist zweitbeste Wahl, aber bei feuchten Blättern über Nacht steigt Schimmelrisiko. Mittags niemals bewässern — 40-60 % Verlust durch Verdunstung, plus Verbrennungs-Risiko bei tropfenden Blättern.
Wie tief muss das Wasser in den Boden?
Rasen: Wurzelzone ist 15-20 cm — entspricht etwa 25 Liter pro m² pro Bewässerungsgang. Beet und Stauden: 25-30 cm Wurzelzone, ca. 15-20 Liter pro m². Gemüse: 20-25 cm, 25-35 Liter pro m² je nach Pflanze. Lieber selten und tief als oft und oberflächlich — flache Bewässerung erzeugt flache Wurzeln und macht Pflanzen anfälliger für Hitze.
Kann ich einen Regen-Sensor sparen?
Bei reinem Zeit-Programm ohne Sensor: 20-35 % Wasserverschwendung durch Bewässerung trotz Regen. Ein einfacher Regen-Sensor kostet 25-40 € und amortisiert sich bei 200 m² Garten in 1-2 Saisons. Smart-Steuerungen mit Wetter-API (Hunter Hydrawise, Rachio) ersetzen den Sensor durch Online-Wetter — bei zuverlässigem Internet die elegantere Lösung.
Wieviel spart Smart-Bewässerung wirklich?
Studien (Rachio Whitepaper 2024, EPA WaterSense Report 2023) zeigen 20-40 % Wasserersparnis gegenüber reinem Zeit-Programm. Wer vorher viel zu viel bewässert hat: Ersparnis bis 50 %. Wer schon manuell mit Bedacht steuert: oft nur 10-20 %. Bei 80 m³ Jahresverbrauch (typischer 200 m²-Garten) sind das 16-32 m³ pro Jahr oder 40-80 € Wasserkosten plus reduzierter Stress für die Pflanzen.
Ist Tropfbewässerung wirklich besser als Sprühen?
Bei Beet, Hecken, Gemüse, Hochbeet, Topf: Tropf gewinnt deutlich (30-50 % weniger Wasser, kein Pilz-Risiko, präzise Dosierung). Bei Rasen: Sprühen oder Versenkregner ist alternativlos — Tropf würde unter dem Rasen vergraben werden müssen. Mischsysteme sind in der Praxis Standard: Rasen mit Versenkregnern, Beete mit Tropf, Töpfe mit Mikro-Tropfer.